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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel ist ein deutscher Schauspieler. Er wurde am 29. April 1968 an einem Montag in Hamburg als Jürgen Peter Vogel geboren und ist 42 Jahre alt.
Biografie
240px|miniatur|Jürgen Vogel als Albin in [[Wachtmeister Zumbühl von Urs Odermatt.]]

Jürgen Peter Vogel (* 29. April 1968 in Hamburg) ist ein deutscher Schauspieler, Drehbuchautor, Comedian, Filmproduzent und Sänger.

Leben
240px|miniatur|[[Dominic Raacke und Jürgen Vogel in Polizeiruf 110 – Kleine Dealer, große Träume. Regie: Urs Odermatt.]]
Jürgen Vogel ist der Sohn eines Hamburger Kellners und einer Hausfrau. Er arbeitete als Kindermodel, später in verschiedenen Jobs, besuchte einen Tag lang die Schauspielschule in München und zog 1985 nach Berlin, wo er mit dem deutschen Schauspieler Richy Müller zwei Jahre lang in einer Wohngemeinschaft lebte. Nach eigenen Angaben wurde er auch durch den Film Taxi Driver mit Robert De Niro inspiriert. Der Durchbruch gelang ihm mit Sönke Wortmanns Film Kleine Haie. Für seine herausragende künstlerische Gesamtleistung als Schauspieler, Koautor und Koproduzent des Filmes Der freie Wille erhielt er 2006 einen Silbernen Bären.

Hansen Band
Für den halbdokumentarischen Musik-Film Keine Lieder über Liebe gründete Vogel zusammen mit Thees Uhlmann (Tomte), Marcus Wiebusch (Kettcar), Felix Gebhard und Max Schröder (Olli Schulz und der Hund Marie und Tomte) die zunächst fiktive Hansen Band. Die Band tourte zweimal, bevor der Film offiziell startete.

Filmografie (Auswahl)
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 • 1985: Bas-Boris Bode (TV) – Regie: Harry Baer
 • 1986: Kinder aus Stein (TV) – Regie: Volker Maria Arend
 • 1986: Novemberkatzen – Regie: Siegrun Koeppe
 • 1987: A.D.A.M. – Regie: Herbert Ballmann
 • 1988: Der Fahnder: Der kleine Bruder – Regie: Dominik Graf
 • 1989: Rosamunde – Regie: Egon Günther
 • 1989: Bumerang-Bumerang – Regie: Hans W. Geißendörfer
 • 1991: Tatort: Blutwurstwalzer – Regie: Wolfgang Becker
 • 1992: Schuld war nur der Bossa Nova - Regie: Bernd Schadewald
 • 1992: Kleine Haie – Regie: Sönke Wortmann
 • 1993: Polski Crash – Regie: Kaspar Heidelbach
 • 1993: Durst – Regie: Martin Weinhart
 • 1993: Dann eben mit Gewalt (TV) – Regie: Rainer Kaufmann
 • 1993: Schicksalsspiel (TV) – Regie: Bernd Schadewald
 • 1994: Angst (TV) – Regie: Bernd Schadewald
 • 1994: Einer meiner ältesten Freunde (Cameo) – Regie: Rainer Kaufmann
 • 1994: Wachtmeister Zumbühl – Regie: Urs Odermatt
 • 1994: Ausgerechnet Zoé – Regie: Markus Imboden
 • 1994: Unschuldsengel – Regie: Rainer Kaufmann
 • 1995: Am Morgen danach (TV) – Regie: Gabriela Zerhau
 • 1995: Die Mediocren – Regie: Matthias Glasner
 • 1996: Stille Nacht – Ein Fest der Liebe – Regie: Dani Levy
 • 1996: Polizeiruf 110: Kleine Dealer, große Träume – Regie: Urs Odermatt
 • 1996: Sexy Sadie – Regie: Matthias Glasner
 • 1996: Der Kindermord (TV) – Regie: Bernd Böhlich
 • 1996: Buddies – Leben auf der Überholspur (TV) – Regie: Roland Suso Richter
 • 1996: Charleys Tante (Cameo) – Regie: Sönke Wortmann
 • 1997: Fräulein Smillas Gespür für Schnee – Regie: Bille August
 • 1997: Das Leben ist eine Baustelle – Regie: Wolfgang Becker
 • 1997: Die Apothekerin – Regie: Rainer Kaufmann
 • 1998: Das Mambospiel – Regie: Michael Gwisdek
 • 1998: Der Pirat (TV) – Regie: Bernd Schadewald
 • 1999: Fette Welt – Regie: Jan Schütte
 • 1999: Zornige Küsse – Regie: Judith Kennel
 • 1999: Ein großes Ding – Regie: Bernd Schadewald
 • 2000: Manila – Regie: Romuald Karmakar
 • 2000: Das Phantom (TV) – Regie: Dennis Gansel
</div>
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 • 2001: Emil und die Detektive – Regie: Franziska Buch
 • 2001: Sass – Regie: Carlo Rola
 • 2002: Nackt – Regie: Doris Dörrie
 • 2002: Scherbentanz – Regie: Chris Kraus
 • 2002: Der Freund meiner Mutter – Regie: Dagmar Knöpfel
 • 2002: Nogo – Regie: Gerhard Ertl, Sabine Hiebler
 • 2003: Poem – Regie: Ralf Schmerberg
 • 2003: Der Aufstand (TV) – Regie: Hans-Christoph Blumenberg
 • 2003: Rosenstraße – Regie: Margarethe von Trotta
 • 2003: Good Bye, Lenin! (Cameo) – Regie: Wolfgang Becker
 • 2003: Mein Name ist Bach – Regie: Dominique de Rivaz
 • 2004: Hello, Joe (Musikvideo der Beatsteaks) – Regie: Zoran Bihać
 • 2004: Tatort – Der vierte Mann – Regie: Hannu Salonen
 • 2005: Keine Lieder über Liebe – Regie: Lars Kraume
 • 2005: Tatort – Wo ist Max Gravert? – Regie: Lars Kraume
 • 2005: Barfuß – Regie: Til Schweiger
 • 2006: Der freie Wille – Regie: Matthias Glasner
 • 2006: Emmas Glück – Regie: Sven Taddicken
 • 2006: Paulas Geheimnis – Regie: Gernot Krää
 • 2006: TKKG – Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine – Regie: Tomy Wigand
 • 2006: Ein Freund von mir – Regie: Sebastian Schipper
 • 2006: Wo ist Fred? – Regie: Anno Saul
 • 2007: KDD – Kriminaldauerdienst (9 Folgen) – Regie: Fillipos Tsitos, Lars Kraume
 • 2007: Die Schatzinsel (TV) – Regie: Hansjörg Thurn
 • 2007: Keinohrhasen – Regie: Til Schweiger
 • 2008: Duell in der Nacht (TV) – Regie: Matti Geschonneck
 • 2008: Die Welle – Regie: Dennis Gansel
 • 2008: Alte Freunde (TV) – Regie: Friedemann Fromm
 • 2009: Zwölf Winter (TV) – Regie: Thomas Stiller
 • 2009: Männersache – Regie: Gernot Roll
 • seit 2009: Schillerstraße (TV-Serie)
 • 2009: Wickie und die starken Männer – Regie: Michael Herbig
 • 2010: Boxhagener Platz – Regie: Matti Geschonneck
 • 2010: Schwerkraft – Regie: Maximilian Erlenwein
<!-- Nur bereits veröffentlichte Filme hinzufügen -->
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Musik
 • Hansen Band: Keine Lieder über Liebe (VÖ: 21. Oktober 2005)

Fernsehen
 • Für den Männersender DMAX testet Jürgen Vogel in der Sendung Fat Machines große Fahrzeuge wie Panzer, Baumaschinen oder U-Boote.
 • Vogel saß in der Jury von Michael „Bully“ Herbigs Castingshow Bully sucht die starken Männer bei ProSieben.
 • Seit dem 30. Januar 2009 ist Vogel Nachfolger von Cordula Stratmann als Hauptmieter in der Sat.1-Impro-Comedy Schillerstraße.<ref>[http://www.presseportal.de/pm/6708 Presseportal.de: Jürgen Vogel zieht in die Schillerstraße.]</ref>
 • Für die Berliner Rockband Beatsteaks spielte Vogel die Hauptrolle in dem Musikvideo zum Song Hello Joe.

Auszeichnungen
 • 1989: Bayerischer Filmpreis – Bester Nachwuchsdarsteller in Rosamunde
 • 1992: Bayerischer Filmpreis – Bester Darsteller in Kleine Haie
 • 1994: Telestar für Dann eben mit Gewalt
 • 1997: Deutscher Filmpreis – Beste männliche Hauptrolle in Das Leben ist eine Baustelle
 • 1998: Deutscher Shooting Star
 • 2000: Jupiter – Bester TV-Star
 • 2001: Adolf-Grimme-Preis im Wettbewerb Fiktion & Unterhaltung
 • 2001: Adolf-Grimme-Preis Publikumspreis der Marler Gruppe
 • 2003: Goldene Kamera – Bester deutscher Schauspieler
 • 2006: 42. Chicago International Filmfestival – Silver Hugo Award – Best Actor in The Free Will (Der freie Wille)
 • 2006: Tribeca Film Festival/New York – Bester Schauspieler für die Hauptrolle in Der freie Wille
 • 2006: Silberner Bär im Wettbewerb Besondere künstlerische Leistung in Der freie Wille
 • 2007: Bayerischer Filmpreis – Bester Hauptdarsteller in Emmas Glück
 • 2007: Ernst-Lubitsch-Preis für seine Rollen in Ein Freund von mir und Wo ist Fred?
 • 2008: Nominierung für den Europäischen Filmpreis 2008 als Bester Darsteller in Die Welle
 • 2009: Jupiter als Bester Darsteller Deutschland in Die Welle

Einzelnachweise
<references />
Filmografie
Hinter der Kamera
Produktion:
Schöpferische Zuarbeit
Buch:
Vor der Kamera
Schwerkraft 2010 (Vince Holland)
Boxhagener Platz 2010 (Klaus-Dieter)
This is Love 2009 (Holger)
Wickie und die starken Männer 2009 (Pi-Pi-Pi-Pirat)
Männersache 2009 (Rainer Gunsch)
Die Welle 2008 (Rainer Wenger)
Keinohrhasen 2007 (Himself)
Paulas Geheimnis 2007 (Klaus Pröllinger)
Wo ist Fred? 2006 (Alex)
Ein Freund von mir 2006 (Hans)
Der freie Wille 2006 (Theo)
Emmas Glück 2006 (Max)
Keine Lieder Über Liebe 2005 (Markus Hansen)
Barfuss 2005 (Hausmeister)
Am Mikrofon
Jagdfieber 2006 (Hirsch Elliot)
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