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Filme > 2010 > Das Lied von den zwei Pferden
Das Lied von den zwei Pferden
 
Genre:Dokumentarfilm
Kinostart:3. Juni 2010
Freigabe:ohne Altersbeschränkung
Länge:90 Minuten / 2478 Meter
Verleih:polyband / Twentieth Century Fox
 
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Mitwirkende
Film-Crew: Byambasuren Davaa (Regie), Byambasuren Davaa (Drehbuch), Martijn van Broekhuizen (Kamera), Jana Musik (Schnitt). Darsteller: Urna Chahar-Tugchi (Herself), Hicheengui Sambuu (Himself), Chimed Dolgor (Herself).
Inhalt
Ein Versprechen, eine alte, zerstörte Pferdekopfgeige und ein verloren geglaubtes Lied führen die Sängerin Urna in die Äußere Mongolei zurück. Ihre Großmutter musste einst ihre geliebte Geige in den Wirren der chinesischen Kulturrevolution zerstören. Auf dem Geigenhals war das uralte Lied der Mongolen, „Die zwei Pferde des Dschingis Khan“, eingraviert. Nur Hals und Kopf der Geige überlebten den Kultursturm. Nun ist es an der Zeit, das Versprechen, das Urna ihrer Großmutter gab, einzulösen...
Trailer
Kritiken
Mongolische Lebensart deutscher Produktion? Der Film verbreitet anfänglich eine derartige Ruhe und Gelassenheit, dass man als Zuschauer förmlich gezwungen wird, sich in die mongolische Lebensart einzufinden. Die Stativkamera bzw. ruhigen Kamerafahrten des dokumentarischen Spielfilms wirken dabei unterstützend und souverän. Ein erster dramaturgischer Höhepunkt stellt erst zu Mitte ... des Films die Nachstellung des schamanischen Beschwörungsrituals dar. Die Dramaturgie gipfelt jedoch erst in den Tränen der Hauptdarstellerin, als sie das gesuchte Lied erstmals von Frau Chimed hören kann. Danach flacht der Film mit der extensiven Darstellung der Aufführung des Liedes leider stark ab. Hierfür mag die deutsche Produktion zu sehr dem deutschen Verständnis um die Darstellung des Hauptanliegens geschuldet sein, oder aber der nach dem Abspann dargelegten Tatsache, dass Instrumente und Kostüme am Tag nach der Aufnahme zerstört worden sind. Die Regisseurin hätte sich hiervon jedoch nicht zu sehr beeindrucken lassen und die Darstellung im Interesse des Filmes etwas straffen sollen. Was bleibt ist die Unsicherheit des Zuschauers, inwieweit ihm echte mongolische Lebensart gezeigt - ein Eindruck, der bei diesem dokumentarischen Spielfilm besonders ausgeprägt ist. Auch die Stringenz ist verbesserungswürdig, so streicht der Violinbauer im Großformat eine Geigenfront, die gar nicht in die Pferdekopfgeige der Geschichte einfließt. Da der Film sein Anliegen wahrscheinlich genauso gut auf dem Fernsehbildschirm transportieren kann, wird es wohl nicht lange dauern, bis er seinen Weg ins Fernsehprogramm findet. mehr. (3 Sterne/gw/21.1.10)
Nutzerkommentare
Einblick in ein anderes Leben. Es ist eine Herzensangelegenheit für Byambasure Davaa, die Kultur ihrer Heimat zu bewahren. Auch ihr dritter Film, bei dem die Regisseurin ihrer Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilm treu blieb, erzählt von der Mongolei. Genauer gesagt von der Sängerin Urna, die sich quer durch die Landschaft auf die Suche nach einem vergessenen Lied ... macht, während ein Geigenbauer in Ulaanbaatar versucht, die kunstvolle Violine ihrer Oma zu retten. Ganz kitschfrei geht die Reise nicht an uns vorbei, bietet aber einen faszinierenden Blick auf ein vielfältiges Land. mehr. (3 Sterne/lt/2.6.10)
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Bewertung
Action:0,25 Sterne(1)
Anspruch:2,23 Sterne(2)
Humor:0,35 Sterne(1)
Spannung:0,88 Sterne(2)
Story:1,95 Sterne(2)
Film:3,08 Sterne(2)
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Pro
beeindruckende Aufnahmen
authentisches Lebensgefühl
wichtiger Ansatz
Kontra
oft nah am Pathos und Kitsch
Einzelbewertungen
Action:1
Anspruch:2
Humor:1
Spannung:2
Story:2
Film:2
Summe aller Bewertungen:10
Filmstatistik
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arithmetisches Mittel:3,08
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