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Filme > 2007 > Hallam Foe - this is my story
Hallam Foe
Hallam Foe - this is my story
 
Genre:Drama / Romantik
Kinostart:30. August 2007
Freigabe:ab 16 Jahren
Länge:93 Minuten / 2557 Meter
Bildformat:Cinemascope (2,35:1)
Verleih:PROKINO
Mitwirkende
Film-Crew: David Mackenzie (Regie), David Mackenzie, Ed Whitmore (Drehbuch), Giles Nuttgens (Kamera), Colin Monie (Schnitt). Darsteller: Jamie Bell (Hallam Foe), Sophia Myles (Kate Breck), Ciarán Hinds (Julius Foe), Jamie Sives (Alasdair), Maurice Roëves (Raymond), Ewen Bremner (Andy), Claire Forlani (Verity Foe), Ruth Milne (Jenny), John Paul Lawler (Carl), Lucy Holt (Lucy), Malcolm Shields (Kiltträger), John Comerford (Grummeliger Glaswegier).
Inhalt
Hallam Foe verbringt Stunden damit, voller Neugier das Leben in seiner Umgebung zu beobachten: Liebespärchen, seinen Vater Julius oder seine ebenso verhasste wie verführerische Stiefmutter Verity, die er für den Tod seiner Mutter verantwortlich macht. Fast scheint es, als würde er lieber anderen bei ihrem Leben zusehen, als sein eigenes selbst in die Hand zu nehmen. Seine Beobachtungen sind Flucht aus der Realität und Fenster zur Welt zugleich, offenbaren seine... dunkelsten Ängste genauso wie seine geheimsten Sehnsüchte. Auf der Suche nach der Wahrheit hinter einem Familiengeheimnis landet Hallam in Edinburgh - und begegnet über den Dächern der Stadt unvermutet der Liebe. Als er Kate kennen lernt, muss er sich endlich dem richtigen Leben stellen. Ausführlicher Inhalt. mehr.
Kritiken
Observierend. David Mackenzies Protagonisten sind Getriebene. Ob Ewan McGregor in „Young Adam“, oder Natasha Richardson in „Stellas Versuchung“. Auch „Hallam Foe“ ist so ein Rastloser. Betäubt vom Tod seiner Mutter hängt er die meiste Zeit in seinem Baumhaus, beobachtet seine Mitschüler beim Fummeln oder die Nachbarschaft bei ihren Alltäglichkeiten. ... Seinem reichen Vater macht er indessen das Leben zur Hölle, als dieser mit seiner hübschen Sekretärin anbändelt. Doch die dreht den Spieß um und Hallam bleibt nur die Flucht nach Edinburgh. Dort pflegt er alte Gewohnheiten: nachts stellt er der Hotelangestellten Kate nach, in der er seine Mutter zu erkennen glaubt. Er heuert in ihrer Arbeitsstätte an und observiert die junge Frau rund um die Uhr. Als er ihr zu nahe kommt, muss Hallam seine Rolle als Beobachter aufgeben und selbst aktiv werden.
  Es sind die Anti-Helden, die Mackenzie faszinieren. Der Voyeur in Peter Jinks’ Debütroman ist zwanghafter, fast schon perverser Natur. Er observiert das Leben Anderer, in Ermangelung eines eigenen, ist biegsam, katzengleich und passt sich an. Er steht über dem Gesetz, jenseits jeglicher Moral. Auf der anderen Seite ist Hallam aber auch ein Heranwachsender, ein Jungspund, bar jeglicher Erfahrung. Naiv, ein Kind, dem die Mutter genommen wurde und der seitdem trotzig der Welt gegenübersteht, krankhaft dem Bild in seiner Erinnerung verhaftet, das großformatig in seinem Unterschlupf hängt und ihn in den Schlaf bringt.
  Mackenzie fängt dieses Coming-of-Age in düster-grauen Bildern ein. Dem Luxus seiner Herkunft setzt er die triste Großstadt gegenüber, in der der mittellose Hallam strandet. Das britische Label Domino Records liefert den vielfältigen Soundtrack dazu, der auf der diesjährigen Berlinale einen Sonderpreis erhielt.
mehr. (4 Sterne/lt/24.8.07)
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Bewertung
Action:1,71 Sterne(4)
Anspruch:3,14 Sterne(4)
Erotik:1,67 Sterne(3)
Humor:1,16 Sterne(4)
Spannung:2,6 Sterne(4)
Story:3,42 Sterne(4)
Film:3,92 Sterne(3)
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Pro
Fantastischer BritPop-Soundtrack
Leises, psychologisch tiefgehendes Drama
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Action:4
Anspruch:4
Erotik:3
Humor:4
Spannung:4
Story:4
Film:3
Summe aller Bewertungen:26
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