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Filme > 2006 > Zurück nach Dalarna
Masjävlar
Zurück nach Dalarna
 
Genre:Drama / Komödie
Kinostart:9. Februar 2006
Freigabe:ab 12 Jahren
Länge:98 Minuten / 2684 Meter
Bildformat:Breitwand Wide-Screen (1,85:1)
Verleih:Kool
 
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Meinung der Redaktion
Erzählt wird die Geschichte der Mittdreißigerin Mia, die sie zum 70. Geburtstag ihres Vaters nach Hause in die schwedische Provinz fährt. Mit typisch skandinavisch trockenem Humor, aber auch sehr nachdenklichen Dialogen erfährt man so einiges über die Menschen fernab der Großstädte in Schweden. Leider ist man den Film ein wenig überambitioniert angegangen und der Film verliert sich in zu vielen Figuren und Details. Am Ende hat man es nur teilweise geschafft einen (von ein paar oberflächlichen Lachern abgesehen) unterhaltsamen Film daraus zu machen.
Mitwirkende
Film-Crew: Maria Blom (Regie), Peter Mokrosinski (Kamera), Petra Ahlin, Michal Leszczylowski (Schnitt). Kreation: Maria Blom (Buch), Anders Nygårds (Musik). Darsteller: Sofia Helin (Mia), Kajsa Ernst (Eivor), Ann Petrén (Gunilla), Barbro Enberg (Barbro), Joakim Lindblad (Jan-Olof), Inga Ålenius (Anna), Willie Andréason (Calle), Lars-Gunnar Aronsson (Ingvar), Peter Jankert (Tommy), Maja Andersson (Ida), Alf Nilsson (Tore), ... Lisa Åmwall (Margot), Anders Bjernulf (Bjernulf), Lars Gunnar Björklund (Spelman), Cecilia Forss (Helena), Martin Heningsson (Johan), Anders Nygårds (Spelman), Anita Nyman (Kerstin), Elin Pålsson (Stina), Sofia Rönnegård (Brita). mehr.
Inhalt
Mia, eine Mittdreißigerin in Stockholm auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und noch Single, macht sich nach einer durchzechten Nacht widerwillig auf den Weg, um ihre Familie zum 70. Geburtstag ihres Vaters zu besuchen. Sie kommt zurück in ein kleines Dorf mitten in der Provinz Dalarna im Herzen Schwedens, die sie vor 15 Jahren verlassen hat, um es in der Großstadt zu schaffen. Sie erwartet eine ruhige Feier im engsten Kreis der Familie und Freunde, aber ihre älteste Schwester Eivor,... eine Kontrollsüchtige am Rande des Nervenzusammenbruchs, hat ein Riesenfest im örtlichen Gemeindesaal organisiert. Kaum setzt Mia den Fuß über die Schwelle des Bauernhofs ihrer Eltern, überfallen sie die alten Zwistigkeiten, die sie so angenehm hinter sich zurückgelassen hatte. Ihre lieben Eltern möchten ihr ein Stück Land am See zum Bauen schenken - damit sie öfters zu Besuch kommt. Das lässt natürlich Eivors mühsam unterdrückte Eifer-sucht auf das Nesthäkchen der Familie wieder aufflammen. Die frisch ge-schiedene mittlere Schwester Gunilla ist gerade von einer Reise nach Bali heimgekehrt und schwärmt von einem jüngeren Mann – was ihr die übel nehmen, die dem ehelichen Joch die Treue halten.
  Mia trifft alte Bekannte, manche erkennt sie nicht mehr, andere hat sie vermisst: So die herzensgute Barbro, die ihr als einzige wirklich zuhört und sie versteht, im Schlepptau ihren Sohn Jan-Olof, ein früherer Verehrer Mias und Verlierer, der von der Erinnerung an den Selbstmord seines Vaters auf den Tag genau vor zehn Jahren heim-gesucht wird. Kein Wunder, dass Papas Geburtstag, auf dem der Schnaps in Strömen fließt, auch dieses Jahr von garstigen Zwischenfällen gekrönt wird…
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Kritiken
Wieso sind die Schweden noch nicht ausgestorben? Die Regisseurin hat einen noblen Vorsatz: Sie möchte, dass die Leute aus dem Kino gehen und sich gegenseitig sagen, dass sie sich lieben. Also schickt sie ihre Zuschauer mit ihrer Geschichte auf eine Reise durch Gefühle ganz unterschiedlicher Art. Doch der Film kommt derart problembeladen daher, dass ihr Vorsatz zu einem bestimmten ... Moment dadurch in Erfüllung geht, weil man nur froh ist, dass man nicht mit diesen verrückten Menschen zusammen sein muss. Die Reise geht danach aber munter weiter und am Ende bleibt gerade einmal ein Kopfschütteln für diese Leute übrig. Das Drehbuch enthält wohl keinen einzigen konsequenten Charakter, alle tragen nur eine Maske und stehen nicht einmal zu ihren eigenen Entscheidungen oder jammern über deren Folgen. Das gilt auch für Mia, die ja eigentlich als Ruhepunkt im verrückten Dorfleben wirken soll. Von derlei Übertreibungen abgesehen werden aber durchaus menschliche Schwächen angesprochen, nachvollziehbar herausgearbeitet und größtenteils sogar überzeugend dargestellt. Berühren werden diese wohl jeden Zuschauer. Es handelt sich also um Gefühlskino einer anderen Art. Wen also die Problemüberladung nicht stört, der kann mit Zurück nach Dalarna einen durchaus ansprechenden lebensnahen Film erleben. mehr. (3,25 Sterne/gw/21.12.05)
Nutzerkommentare
Ein Fest und ein Todesfall. In dieser Dramödie geht es um eine Familienfeier. Da stehen die drei Schwestern des Hauses im Mittelpunkt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ihre Figuren verkörpern nicht nur drei unterschiedliche Lebensentwürfe, sondern auch den Gegensatz zwischen Stadt und Land - hier Hauptstadt und Provinz. Und wie in jeder Familie liegen ... da ja auch noch einige Leichen im Keller, die im Laufe des Abends nach genügend Alkoholkonsum ausgegraben werden. Gut vorbereitet und dann sukzessiv aus der Verpackung gepellt, wird da so einiges zu Tage gefördert. Und dann gibt’s auch noch unerwartete Überraschungen. Treffende Dialoge begleiten die genau beobachteten Szenen, wobei sich Traurig-Tragisches und Seltsam-Komisches aber auch irgendwie Eigenartig-Lustiges mit einander abwechseln. Die Handlung ist so lebensnah, dass jeder an der einen oder anderen Stelle nickend zustimmen muss, weil es ihm so oder ähnlich ergangen ist. Eine runde Sache, wenn man mal vom völlig überflüssigen Epilog absieht. mehr. (2,75 Sterne/ZM/9.3.10)
Forum zum Film
ThemavonerstmalszuletztAntw.
Ein Fest und ein TodesfallZM9.3.10 12:100
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Weblinks
Bewertung
Action:1,42 Sterne(5)
Anspruch:2,59 Sterne(6)
Erotik:0,97 Sterne(2)
Humor:1,89 Sterne(6)
Spannung:1,97 Sterne(6)
Story:2,83 Sterne(6)
Film:3,02 Sterne(6)
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Pro
skurrile Mischung aus Drama und Komödie
tolle Landschaftsbilder
Kontra
der Film verzettelt sich ein wenig in zu vielen Erzählsträngen
wenig wirklich tiefgründige Story, trotz entsprechender Bilder
weniger witzig als erwartet
Einzelbewertungen
Action:5
Anspruch:6
Erotik:2
Humor:6
Spannung:6
Story:6
Film:6
Summe aller Bewertungen:37
Filmstatistik
Die Nutzermeinung ist recht einig: Dieser Film sei unterdurchschnittlich.
arithmetisches Mittel:3,02
Standardabweichung:0,85
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