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Filme > 2005 > Holy Lola
Holy Lola
 
Genre:Drama
Kinostart:18. August 2005
Kaufstart:18. Mai 2006
Freigabe:ohne Altersbeschränkung
Länge:130 Minuten / 3562 Meter
Verleih:PROKINO
 
Homepage / Trailer
Mitwirkende
Film-Crew: Bertrand Tavernier (Regie), Alain Choquart (Kamera), Sophie Brunet (Schnitt). Kreation: Bertrand Tavernier, Dominique Sampiero, Tiffany Tavernier (Buch), Henri Texier (Musik). Darsteller: Jacques Gamblin (Dr. Pierre Ceyssac), Isabelle Carré (Géraldine Ceyssac), Bruno Putzulu (Marco Folio), Lara Guirao (Annie), Frédéric Pierrot (Xavier), Maria Pitarresi (Sandrine Folio), Jean-Yves Roan (Michel), Séverine Caneele (Patricia), ... Gilles Gaston-Dreyfus (Yves Fontaine), Anne Loiret (Nicole), Philippe Saïd (Bernard), Vongsa Chea (Doktor Sim Duong), Pridi Phath (Monsieur Sokhom), Neary Kol (Kim Saly), Rithy Panh (Monsieur Khieu), Narith Ponn (Nourrice Lola), Srey Pich Krang (Lola), Anne-Marie Philipe (Marianne), Daniel Langlet (Monsieur Detambel), Corinne Thézier (Isabelle Fontaine), Vann Touch (Madame Treng), Duc Dung (Monsieur Treng), Sothea Tran (Monsieur Cheng), Philippe Vieux (Jérôme), Nathalie Bécue (Sabine), Melody Touch (Melody), Mariecke de Bussac (Mère Géraldine), Laurence Lasheb (Béatrice), Somany Na (Chenda), Théo Royer (Dara), Sokunthol Pa (Marco), Ky Eng Lim (Holy Baby), Patrick Courteix (Luc). mehr.
Inhalt
HOLY LOLA ist die Geschichte eines jungen Paares, Pierre und Geraldine, deren sehnlicher Wunsch nach einem Kind sie auf eine Reise bis an das andere Ende der Welt führt, in ein Land, gezeichnet von der Geschichte: Kambodscha. Für sie beginnt ein Abenteuer, das ihre Liebe auf eine harte Probe stellt: endlose Runden durch Waisenhäuser und Ämter, absurde Auseinandersetzungen mit der bürokratischen Mühle einer fremden Regierung, Bestechung, Korruption und sogar organisierter Kinderhandel.... Nicht zu vergessen das Misstrauen und die Eifersüchteleien, aber auch die gegenseitige Hilfsbereitschaft der kleinen Gemeinschaft von anderen Adoptionswilligen, die der Zufall zusammenführt. Auf diesem Weg sieht sich das Paar mit seinen eigenen Ängsten und Egoismen konfrontiert. Ihre Liebe gerät an den Rand der Verzweiflung, findet aber gerade dadurch zu ihren Wurzeln zurück. Als sie die Hoffnung, auf dieser Reise ein Kind adoptieren zu können, aufgegeben haben, wird plötzlich der Traum wahr und die kleine Lola tritt in ihr Leben. mehr.
Kritiken
Schweißtreibend. Auf dem Plakat von „Holy Lola“ ist das Familienglück perfekt, doch zu Beginn des Films ist es bis dorthin noch ein langer Weg. Das französische Pärchen Géraldine und Pierre (Jacques Gamblin) landen in Kambodscha. Sie planen jedoch keinen Erholungsurlaub in dem südostasiatischen Land. Der Arzt und seine junge Frau können keine eigenen ... Kinder bekommen und wünschen sich nichts sehnlicher, als Nachwuchs. Daher erhoffen sie sich, in dem von Armut geprägten Land ein Kind adoptieren zu können. Doch die bürokratischen Hindernisse sind größer, als sie auch nur erahnen können. Von den zahlreichen andern Pärchen, die ihr Schicksal teilen erfahren sie schon bald, dass sich ihr Aufenthalt über mehrere Monate hinziehen kann. Sie machen die beiden vertraut mit den Wegen, in einem korrupten System zu seinem Recht zu kommen. Doch die Wochen vergehen und mit jedem Waisenhaus, das sie abweist steigt die Frustration – in der Gruppe und zwischen Pierre und Géraldine.
  Das Schriftstellerpaar Tiffany Tavernier und Domique Sampiero verarbeiteten ihre Eindrücke von Kambodscha im Drehbuch zu „Holy Lola“ und inspirierten Tiffanys Vater, Altmeister Bertrand Tavernier („Es beginnt heute“), zu seinem 25. Film. Schon in seinen früheren Dokumentar- und Spielfilmen zeigte er sich als scharfsinniger Analyst der französischen Gesellschaft. Hier verlegt er eine Gruppe in einen für sie völlig fremden Kulturraum und konfrontiert die zivilisierten Mitteleuropäer mit chaotischen Zuständen und tropischer Hitze. Im Mittelpunkt steht aber vor allem eine intensive Liebesgeschichte, was nicht zuletzt der nahe gehenden Darstellung des Hauptdarstellerpaars zu verdanken ist. So leidet man und freut sich mit den beiden verhinderten Eltern auf die provinzielle Geborgenheit in der französischen Idylle.
mehr. (3,5 Sterne/lt/25.8.05)
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Story:3 Sterne(1)
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Pro
Darsteller gehen an ihre Grenzen
Die drückende Schwüle Kambodschas atmosphärisch gut umgesetzt
Kontra
keine Kontra vergeben
Einzelbewertungen
Anspruch:1
Story:1
Film:1
Summe aller Bewertungen:3
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